26.03.2019

Geräuschbeschreibung

Weitere, von Menschen beschriebene Geräusche – vielleicht finden Sie ähnliche oder gleiche Beschreibungen

Hier finden Sie eine Auflistung der von  Menschen gehörten Wahrnehmungen. Es werden sehr unterschiedliche Beschreibungen verwendet. Diese sind für uns sehr wichtig, um unter anderem Indizien für die Rückverfolgung zur Quelle oder die geeignete Messtechnik zu erhalten.

Betroffene haben uns Ihre Wahrnehmungen beziehungsweise Geräusche oder Töne, die sie gehört haben, sehr differenziert beschrieben (Hyperlink: Geräuschbeschreibung).

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Oft hören wir folgende Attribute bei der Beschreibung von “störenden oder nervenden Geräuschen”:

Ein Geräusch kann beben, brummen, dröhnen, fiepen, flirren, gluckern, gurgeln, hämmern, klappern, klingeln, klirren, knallen, knarren, knistern, krachen, kratzen, kreischen, pfeifen, phiepen, piepen, piepsen, plätschern, poltern, quietschen, rasseln, ratschen, rattern, raunen, rauschen, röcheln, schaben, scheppern, singen, sirren, summen, surren, ticken, viepen, zischen oder zwitschern.

Neben dieser Beschreibung der Klänge beziehungsweise der Beschreibung einer  Klangfarbe treten Geräusche oder Töne wie folgt auf: Ein Geräusch wurde als abschwellend, akustisch, anschwellend, aperiodisch, aufschwellend, dauernd, deutlich, dumpf, extrem, fortlaufend, fortwährend, gelegentlich, harmonisch, intensiv, kontinuierlich, laut, leise, nicht periodisch, periodisch, pulsierend, regelmäßig, rhythmisch, schwingend, sonor, tieffrequent, überschwingend, unregelmäßig, ununterbrochen, verzerrt oder vibrierend beschrieben.

Betroffene bezeichnen die Töne und Geräusche häufig als Basston, Brummton, Erdbeben, Erschütterung, Fließgeräusch, Gesumm, Gezwitscher, hoher Ton, Höllenlärm, Impulse, Krach, Kühlschrankbrummen, Lärm, Klingelton, Laute, Nachhall, niederer Ton, Oberton, Obertöne, Phänomen, Piepton, Rotationsgeräusch, Schnarchgeräusch, Strömungsgeräusch, Trafobrummen, Tremolo, Vibration oder Wohngeräusche.

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Schallwellen finden ihre Schallausbreitung in verschiedenen Schallübertragungsmedien, wie z.B. Luft, Gebäudekonstruktion, Baustoffe oder Wasser.

Geräusche, Töne, Krach und Lärm unterscheiden sich nach ihrer Intensität oder dem Intervall des Auftretens.  Die akustischen Signale können in Pulsungen oder Rhythmus variieren. Andere unterscheiden sich nach dem Klang beziehungsweise ihrer Klangfarbe. Störende Geräusche unterscheiden sich auch in ihrer Lautstärke.

Wenn Menschen in ihrer Ruhe und ihrem Schlaf Töne oder Geräusche hören, wird dies als störend empfunden. Aus dem Gehörten entwickeln Betroffene häufig eine Theorie, die sich einerseits in der Beschreibung der Wahrnehmung niederschlägt. Andererseits entwickelt sich eine Einschätzung, wie diese Störung oder Lästigkeit vom Betroffenen empfunden wird. Diese Empfindungen werden beschrieben als belastend, Lärmqual, Überschreitung der Lärm-Schmerzgrenze, lästiges Geräusch, nervtötend, Schallqual, Schallschmerz oder sie werden als störende, nervige Geräusche bezeichnet. Tiefe Töne werden als Angst machend, geheimnisvoll oder merkwürdig eingestuft.