24.09.2017

Ihr Geräusch

Das menschliche Hörempfinden bzw. der Höreindruck ist individuell. Geräusche, die einzelne Personen wahrnehmen, können von anderen Personen vielleicht als unwesentlich eingestuft oder durchaus auch gar nicht gehört werden.

Gerade bei tieffrequenten Geräuschen (tiefe Töne wie Brummen, Dröhnen und Vibrieren) können die Verursacher im Gebäude, aber auch in der weiteren Umgebung liegen. Oft lösen Gebäudeinstallationen und technische Geräte lang anhaltende Belästigungen aus. Diese werden bei Schalluntersuchungen häufig aufgespürt.

Ist die Lärmursache unbekannt, können sogar Motoren von Kühlschränken, Heizungsanlagen oder Lüftern beunruhigend wirken. Auch Transformatoren und andere Quellen brummen leise vor sich hin. Diese Geräusche werden besonders in der Nachtzeit wahrgenommen. Es kommt zu Schlafstörungen, Schweißausbrüchen oder Vibrationsempfindungen. Bestimmte Frequenzen und Intervalle können zu psychischen Belastungen führen und zum Teil sogar Ängste auslösen.

Zusammenhänge zwischen Schallereignissen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Bluthochdruck, Magenbeschwerden und Herzrasen sowie Kopfschmerzen, Ohrensausen und Zittern werden in der Medizin beschrieben – es ist aber ganz individuell “spürbar”.

Ventilatoren, Pumpen, Gebläse, Elektromotoren, Klimageräte und Lüftungsanlagen haben eine typische Geräuschcharakteristik. Diese kann sich als an- und abschwellendes Geräusch oder Vibrationen (Schwingungen) bemerkbar machen und zu Stress, Erschöpfungszuständen und Atemnot führen.

Räume mit glatten Wandoberflächen können sich nachteilig auf die Raumakustik auswirken. Schallharte Oberflächen erschweren die Sprachverständlichkeit und akustische Wahrnehmung.